Atmen heißt Leben – so einfach und doch so vielschichtig

Alle tun es: Ameisen ziehen dabei ihren Kopf ein und weiten die Brust. Elefanten saugen die Luft durch ihren Trompetenrüssel. Auch Pflanzen atmen. Sie tun es, indem sie den Sauerstoff durch winzige elastische Öffnungen in ihren Blättern entströmen lassen. Ihren „Ausatem“ atmen wir Menschen als Sauerstoff wieder ein. 

Der Atem ist eine Vitalfunktion des Körpers, die uns am Leben hält.

Dadurch, dass wir Menschen bewusst unseren Atemrhythmus verändern können, haben wir die Möglichkeit sowohl wesentliche Körperfunktionen als auch psychische Vorgänge positiv zu beeinflussen.

In einer aufregenden oder stressigen Situation können wir unseren beschleunigten Herzschlag durch eine Vertiefung und Verlangsamung der Atmung willentlich beeinflussen und so unser Herz und Nervensystem gezielt beruhigen. Es geht aber auch anders herum: Wenn wir müde und abgespannt sind, bringt eine Erhöhung der Atemfrequenz bei gleichem Atemvolumen unsere Lebensgeister bewusst wieder in Schwung.

Was der Atem sonst noch alles bewegen kann und wie Du ihn gezielt für Dich nutzen kannst, findest Du auf den nächsten Seiten.

Atem Pusteblume

Auf die Plätze – atmen – los

  • Atme durch den Mund ein und öffne dabei den Kiefer ganz entspannt so weit wie möglich.
  • Kopf leicht zurückneigen und Kinn locker nach vorne schieben.
  • Durch den Mund ein- und ausatmen als wolltest Du gähnen. Das Gähnen setzt irgendwann automatisch ein.

Das Gähnen steigert Deine Aufmerksamkeit, dehnt Deine Gesichtsmuskeln und sorgt für ein entspanntes Gefühl.