ATEMnetzwerk Online

Soma Breath® Atemmeditationen

SOMA® Breath ist ein holistisches System, welches auf verschiedenen Ebenen wirkt und dabei immer die Ganzheitlichkeit unseres Organismus berücksichtigt. In den Atemmeditationen werden Uralte Pranayama (Atem) Techniken aus dem Yoga, mit neusten, wissenschaftlich belegten Methoden, der Neuro-assoziativen-Konditionierung, Quantenphysik, Epigenitik, Eigenhypnose, Visualisierungstechniken und speziell entwickelter tripnauraler Musik, die auf die Funktion unserer Gehirnwellen wirkt, kombiniert.

–> Die Anmeldung zur Veranstaltung findest du ganz unten auf dieser Seite.

SOMA® Breath gehört sowohl zur Kategorie Atemtechniken, als auch zu den aus dem Yoga stammenden Pranayamas. Es ist ein holistisches System verschiedener Atemmethoden und Techniken und hat sein besonderes Alleinstellungsmerkmal durch speziell konzipierte Musik, die ausschließlich von zertifizierten Soma Breath® Instruktor/innen genutzt werden darf. 

Soma® Breath ist keine „one Size fit´s all“ Methode, denn jeder Mensch ist einzigartig und benötigt auf sich persönlich abgestimmte Techniken, zum erlangen oder verbessern der allgemeinen Gesundheit und Fitness. 

Soma® Breath unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen SOMA® Breath Therapeutic Breathwork, welches auf den nachweislich wirksamsten Pranayama Techniken basiert und der  

SOMA® Breath Awakening Methode, welche von der am meisten verehrten Pranayama Technik Nishessha Rechaka Kumbhaka inspiriert wurde. Die Legende des Soma, wird über 50.000 Mal in den uralten Texten des Rig Veda erwähnt. Die Veden bilden die Basis des Hinduismus und stellen den Ursprung des Yoga dar. 

Die SOMA® Breath Techniken wurden entwickelt, um regelmäßig bis hin zu täglich praktiziert zu werden, um damit sämtliche Bereiche des täglichen Lebens zu verbessern. 

Was wirst du im Workshop erleben?

Im Workshop werden wir gemeinsam eine original Soma Breath® Daylie Dose Atemmeditation praktizieren. Wir werden uns vorab ein wenig „aufwärmen“ und allen Ballast des Tages abschütteln. Es folgen Überkreuz-Bewegungen von Händen und Füßen, um beide Hemisphären miteinander zu verknüpfen, sowie etwas Tapping, um die sensomotorische Wahrnehmung zu aktiveren. 

Über Sonja

Sonja Wäger-Kuhn ist Soma Breath® Masterinstruktorin, mit E-RYT 500h Yoga Alliance zertifizierte Yogalehrerin, Referentin, Ausbilderin, Entwicklerin des Group-Fitness-Konzepts „flowing AthletiX® – Yoga meets Athletic“ und Inhaberin von Sonni´s Site of Life. 

Ursprünglich hatte Sonja ihr Leben anders geplant. Liebte es, durch ihren Job, als Flugbegleiterin die Welt zu erkunden. Doch mit der Geburt ihres zweiten Kindes musste sie lernen, dass das Leben manchmal andere Pläne macht. Ihr Sohn erlitt in der Nacht nach der Geburt einen schweren Sauerstoffmangel und ist seither schwer mehrfach behindert. 

Die ersten Jahre prägten Ängste, Sorgen, Schlafentzug, physische und emotionale Überlastung und immer wieder lange Krankenhausaufenthalte den Familienalltag. Das Leben war nur noch ein Funktionieren. 

Als ehemalige Leistungssportlerin hatte Sonja gelernt, was Disziplin und Durchhaltevermögen bewirken und nutzt heute ihre uneingeschränkt positive Energie und Lebenseinstellung, um anderen zu helfen, wieder zu neuer Kraft und Lebensmut zu finden. 

Was Sonja auszeichnet, ist ihre hundertprozentige Authentizität. Sie sagt von sich selbst: „Ich gebe nur das, was ich selbst wirklich lebe.“ 

Die Liste von Sonjas Qualifikationen und Zertifikaten ist lang und manchmal ist ist selbst überrascht, was alles in ihrer Vita steht. Statt damit zu prahlen bleibt sie eher bescheiden und sagt: „Es ist doch überhaupt nicht wichtig, was auf einem „Zettel“ steht. Es muss aus dem Herzen kommen und tief in uns verwurzelt sein, nur dann können wir echtes Wissen wirklich weitergeben. Das Meiste habe ich übrigens nicht aus Büchern oder Ausbildungen gelernt, das Meiste lehrte mich das Leben.“ 

So bereitest Du dich am besten auf die Online-„SOMA Breathwork Experience“ vor

Bitte lies dir diesen Text unbedingt komplett durch. Er enthält wichtige Informationen für alle Teilnehmer:innen und ist besonders relevant, wenn du zum ersten Mal an einer Soma Breath® Experience teilnimmst. 

Soma Breath® Atemmeditationen wirken Trauma- und Nervensystem orientiert.

Um sicherzustellen, dass du zu jeder Zeit sicher bist und das Beste für dich aus der Sitzung herausholst, bitte ich dich, diese Empfehlungen zu befolgen. Mit der Teilnahme an dieser Soma Breath® Atemmeditation, stimmst du den Inhalten dieser Information voll und ganz zu und übernimmst selbst jegliche Verantwortung für dein Wohlergehen. 

  1. Bitte vermeide es eine große Mahlzeit direkt vor der Atem-Session zu essen. Manche Menschen finden es hilfreich, mindestens zwei Stunden oder sogar länger vor der Sitzung nichts zu essen. Unsere Atmung und andere Funktionen des Organismus werden während des Verdauungsprozesses herabgefahren (Rest and Digest Modus). Greifen wir nun mit aktiver Atmung in diesen Prozess ein, kann dies zu Verdauungsproblemen und sogar Übelkeit führen.  Es ist außerdem schwieriger, in einen veränderten Bewusstseinszustand zu verfallen, wenn der Magen überlastet ist und die gesamte innere Energie auf die Verdauung konzentriert ist.
  1. Auswahl und Vorbereitung Ihres Raums. Mach es dir für deine Atem-Session ganz gemütlich. Ich empfehle die Sitzung im Liegen auf einer Yogamatte auf dem Boden, deiner Couch oder in deinem Bett durchzuführen. Bitte achte darauf, dass du genügend Platz um dich herum hast, falls du dich bewegen möchtest, um dich nirgendwo zu stoßen oder zu verletzen. Achte besonders auf deinen Kopfbereich. 
  1. Dimm das Licht und schließe die Vorhänge vor deinen Fenstern. Bitte verwende aus Sicherheitsgründen KEINE Kerzen. Nutze auch gerne eine Augenmaske, damit du deine Aufmerksamkeit ganz bei dir halten kannst. 
  1. Deine Kleidung sollte locker und bequem sein. Lege dir bitte unbedingt eine warme Decke und ein paar Kissen zurecht. 
  1. Achte darauf, dass dich möglichst nicht und niemand stören wird. Schalte dein Handy auf Stumm und sage vielleicht deinen Familienangehörigen bescheid, dass du dir jetzt eine wundervolle Zeit nur für dich gönnen wirst. Falls du gerne lauter wirst, beim Atmen (Stöhnen und Tönen) macht es Sinn auch hier vorzusorgen, damit du dir wirklich die Freiheit nehmen kannst, die du magst. 
  1. Bitte stell unbedingt sicher, dass dein Laptop oder Mobilgerät vollständig aufgeladen oder angeschlossen ist, damit es die gesamte Sitzung über durchhält und achte auf eine stabile Internetverbindung. 
  1. Überprüfe vor der Teilnahme, ob deine Zoom-App installiert und aktuell ist. Es wäre schade, wenn du durch ein kurzfristiges Update zu spät zur Session kommst. 
  1. Nutze Kopfhörer, für eine optimale Soundqualität und ein perfektes Klangerlebnis. 
  1. Weitere Empfehlungen sind:
  • Lippenbalsam, um zu verhindern, dass Ihr Mund trocken wird
  • Kleenex-Taschentücher
  • Eine Flasche Wasser
  • Ein Tagebuch und ein Stift oder andere Werkzeuge zum Notieren und zum kreativen kreativen Ausdruck

ABLAUF 

  • Ankunft und Erdung
  • Einführungsvortrag
  • Soma Breath® Atem-Experience
  • Austauschkreis zur Integration und Fragen und Antworten

NACH DER SITZUNG

Nach der Sitzung gibt es die Möglichkeit die Erfahrungen auszutauschen. Ich bleibe lange genug im Gespräch, um alle Fragen zu beantworten. Solltest du früher gehen und/ oder deine persönliche Stille bewahren wollen, lass mich bitte kurz im Chat wissen, ob es dir gut geht. 

Bitte lass Dir nach der Sitzung genügend Zeit zum Entspannen. Vielleicht magst du einen Spaziergang machen, ein warmes Bad nehmen oder in dein Tagebuch schreiben. Es ist sehr zu empfehlen, nach Abschluss der Sitzung etwas Zeit in Stille zu verbringen, um nachzudenken und die innere Stimme zu genießen.

Wenn du nach der Sitzung verunsichert bist oder dich unvollständig fühlst, sende mir bitte schnellstmöglich eine E-Mail an sonja@sonnissiteoflife.de .

KONTRAINDIKATIONEN 

Sollte eine der folgenden Situationen bestehen oder auftreten, bitte ich dich auf die Atemanhaltetechniken in den Atemmeditationen zu verzichten. 

  • Schwangerschaft
  • Operationen
  • Tinnitus
  • Epilepsie
  • COPD 
  • Bluthochdruck
  • Herzrhythmusstörungen 
  • Herzschrittmacher
  • akute schwerwiegende Erkrankungen
  • tiefsitzende Traumta 
  • Schizophrenie

Anleitung zum Ablauf und zur Wirkung der Soma Breath® Atemmeditationen

Jede Soma Breath® Atemmeditation besteht aus mehreren (2-4) Runden mit jeweils drei Phasen.

  1. Die erste Phase besteht aus rhythmischem Atmen zur Musik. Die Atmung ist dabei gleichmäßig und verbunden, ohne Pausen. Ziel ist es hierdurch deine Atemzüge pro Minute zu senken und deinen Herzschlag in einen kohärenten Zustand zu bringen. Teilweise wird sich der Atemrhythmus hierbei erhöhen und eine leichte, bewusst herbeigeführte Hyperventilation provozieren. Diese kann ein leichtes Kribbeln in dir auslösen und eventuell auch ein Krampfen in deinen Händen und Füßen. Dies wird mit der Zeit verschwinden. Sollten diese Empfindungen zu intensiv werden, so verlangsame dein Atemtempo bitte und kehre zu deiner natürlichen Atmung zurück. Die Krämpfe werden sich dann sehr schnell wieder lösen.Durch die provozierte, leichte Hyperventilation kommt es zu einem kurzfristigen Herabsetzen der Sauerstoffdiffusion aus dem Blutkreislauf ins Gewebe. Dies passiert bei Menschen, die stressbedingt chronisch hyperventilieren, übrigens permanent. Ziel ist es, dadurch die anschließende Atemanhaltephase in der Atemleere länger durchzuhalten, welche auf das rhythmische Atmen folgt.
  1. In der Phase der Atemleere versuchen wir den Atem so lange wie möglich draußen zu behalten. In dieser Phase steigt die Konzentration an Kohlenstoffdioxid (CO2), während die Sauerstoffsättigung (SPO2) im Blut sinkt, da der Sauerstoff aus dem Blut nun vermehrt in unser Gewebe übergeht. Dieser Vorgang nennt sich Hypoxi und ist vergleichbar mit einem Höhentraining oder besser bekannt auch aus dem Fitnessbereich als HiiT (hochintensives Intervall Training). In dieser Phase beginnt unser Körper zu „wachsen“. Durch das Absinken der Sauerstoffsättigung im Blut, denkt unser Körper er befindet sich in großen Höhen, wo weniger Sauerstoff in der Luft verfügbar ist und aktiviert die Produktion von neuen roten Blutkörperchen und Kapillaren, um den Sauerstofftransport zu verbessern. Dies wirkt sich letzten Endes leistungssteigernd auf unsere körperlichen und mentalen Funktionen aus. Die intermittierende Hypoxi ist übrigens eine Methode, die bei Menschen mit koronarer Herzinsuffizienz in speziellen Unterdruckkammern als Therapie eigesetzt wird. Statt extrem teurer Gerätschaften kann dies unser Körper ganz alleine. Solltest du während der Atemanhaltephase in der Atemleere das Bedürfnis nach Luft verspüren, so kannst du zu jeder Zeit eine kleinen Atemzug ein und sofort wieder aus machen. Halte danach den Atem möglichst weiterhin draußen. Mit ein bisschen Übung wird es dir immer leichter gelingen, deinen Atem länger draußen zu behalten. Trotzdem wird es manche Tage geben, an denen es super funktioniert und an anderen gar nicht so gut. Auch das ist vollkommen normal.
  1. Nach der Atemanhaltephase in der Atemleere kommt nun die dritte Phase. Die Atemfülle. Hierzu atmest du einmal vollständig ein und hältst nun deinen Atem für ca. 30 Sekunden in der Atemfülle. Hierbei ist es wichtig, dass du deinen Beckenboden anspannst, – die Muskeln, die du anspannst, wenn du fürchterlich dringend auf die Toilette musst, aber keine vorhanden ist – deinen Bauchnabel nach innen ziehst und dein Kinn Richtung Brustbein senkst, falls du sitzt. (Im Liegen ist das Kinn automatisch leicht Richtung Brustbein geneigt) Pumpe mit deinem Beckenboden (anziehen – lösen) und stelle dir vor, du schiebst die Energie aus deinem Beckenboden heraus, durch deine Wirbelsäule empor und bis in deinen Stirnraum hinein. Richte deinen inneren Blick auf die kleine Stelle zwischen deinen Augenbrauen. Hierbei kann es sein, dass du helle, weiße, blaue oder lila Lichter siehst. Großartig! Das ist genau das Ziel und ein Zeichen dafür, dass deine Zirbeldrüse aktiviert ist. Nach ca. 30 Sekunden löst du deinen Atem und kehrst für einen Moment zu deiner natürlichen Atmung zurück. Du kannst hier auch mehrmals tief einatmen und dann beim Ausatmen summen oder ein AUM singen.

Danach startet die nächste Atemrunde.

Entgegen der Vorstellungen von „normalen“ Meditationen, wo man am besten stocksteif in einem „verknoteten“ Schneidersitz verharrt und versucht die Schmerzen in Knien und Rücken zu ignorieren, darfst und solltest du dich in den Soma Breath® Atemmeditationen sehr, sehr gerne im Rhythmus zur Musik bewegen.

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